Frau sitzt auf Blumenwiese: Grünes Crowdinvesting
Josh Hild / Pexels

Wie geht grünes Crowdinvesting?

Lust, Investor:in zu werden und nachhaltig zu investieren? Es gibt geniale Start-ups! Aber wie geht eigentlich grünes Crowdinvesting?

Nachhaltiges Crowdinvesting

Crowdinvesting ist eine Art der Geldanlage, bei der eine Vielzahl von Investor:innen zusammenkommt, um ein Projekt oder eine Firma zu finanzieren. In Deutschland wird die Finanzierung meist über ein festverzinsliches Nachrangdarlehen gestemmt. Sprich: Anleger:innen treten als Darlehensgeber auf und erwarten Rückzahlung und Rendite zu festgelegten Konditionen. Einzelne Projekte können bereits mit Beträgen ab 50 bis 100 Euro unterstützt werden, sodass auch bei dieser Anlageform recht einfach ein Portfolio aus mehreren Investments erstellt werden kann – nicht zuletzt, um Risiken adäquat zu streuen.

Beim grünen Crowdinvesting geht es um die Finanzierung umwelt- und klimarelevanter Projekte. Die Beispiele reichen von Solar anlagen über nachhaltige Landwirtschaft bis hin zu Recycling. Immer mehr Vermittlerplattformen wagen den Schritt in die aufstrebenden Märkte Afrikas und Asiens – also dorthin, wo die positive Wirkung der Investitionen auch am höchsten ist.

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Wo finde ich Projekte für grünes Crowdinvesting?

Auf Plattformen, die sich auf grünes Crowdfunding spezialisiert haben, findest du unzählige spannende Projekte. EcoCrowd zum Beispiel. Die Plattform wurde von der Deutschen Umweltstiftung, der größten deutschen Bürgerstiftung für den Umweltschutz mit mehr als 3.500 Mitgliedern, gegründet. Dort kann man zum Beispiel AZADI unterstützen, ein Projekt, das indische Frauen zu mehr Freiheit verhelfen soll, und nachhaltige Mode ‚Made in India‘ verkaufen will.

Oder das Portal Grüne Sachwerte, das Geldanlagen im Sektor Erneuerbare Energien vorstellt und Investments zum Beispiel in kleinere Solaranlagen ermöglicht. In diesen alternativen Investmentfonds investieren Anleger:innen gemeinsam in Sachwerte wie Wind- und Solarparks. Hier werden Zinssätze und Laufzeiten transparent schon auf den ersten Blick dargestellt, so dass jede:r einschätzen kann, ob die Geldanlage überhaupt zur eigenen Finanzstrategie passen könnte.

Auch econeers stellt spannende Investitionen in die Zukunft vor. Die Mischung ist grün, aber bunt: Von innovativen Food-Ideen über papierbasierte Packmittel bis zu Solardachziegeln findet jede:r eine Anlageoption, die zu ihr oder ihm passt.

Auch bei Bettervest kannst du schon kleinen Summen einsteigen. Hier geht es um nachhaltige Energieprojekte bei Unternehmen, Sozialträgern, Vereinen und Kommunen oder darum, den Klimaschutz in Entwicklungsländern projektbezogen zu unterstützen. Investierte Projektgelder fließen in ökologisch und ökonomisch sinnvolle Energieeffizienzmaßnahmen, die zu Kosten-, Energie- und CO2-Einsparungen führen. Crowdfunder:innen werden an den Einsparungen beteiligt und erhalten so eine Rendite auf ihr Investment.

Auch bei den klassischen Crowdinvest-Plattformen wie Startnext findest du immerhin eine Kategorie für Umwelt-Crowdfundings. Indiegogo bietet den sinnvollen Bereich Energie & Grüne Technologien sowie Community-Projekte zu Tierrechte und Umwelt.

Du möchtest noch mehr über grüne Finanzen wissen? Ob das Investieren in Solaranlagen riskant ist, welche Ökosiegel für Finanzprodukte es gibt, was konkret das FNG-Siegel  aussagt und was hinter dem Boom um die grünen Geldanlagen steckt, verraten wir hier!

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© Marcus Witte
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