Foto von Sara Wragge
© Mohammad Gharavi

Geld ist nicht so wichtig? Falsch!

Geld ist nicht so wichtig. Diesen Satz hast du bestimmt auch schon gehört. Wir entzaubern diesen Geldglauben in drei Schritten. Sara Wragge ist als Coachin und psychologische Beraterin auf die Entwicklung von Persönlichkeit und Lebensstil spezialisiert. Sie spürt falsche Glaubenssätze auf und räumt mit negativem Money Mindset auf.

Wie wichtig ist Geld tatsächlich? Immer wieder hören wir, dass wir andere Schwerpunkte im Leben setzen sollten. Logisch, die Gesundheit ist das Wichtigste, die Familie, die Liebe, der Job… Tun wir unseren Finanzen unrecht, wenn wir sie so lapidar als unwichtig erklären? Schließlich ist das Thema eng mit unserer Identität verknüpft. Mit unserem Job, unserem Lifestyle und unserem Selbstbewusstsein. Wie viel wir uns selbst wert sind, das entscheidet auch darüber, wie wir zum Beispiel unser Gehalt verhandeln oder wie wir in Zeiten von Inflation und Krise unser Geld anlegen. Coachin Sara Wragge weiß, wie wir uns der Geldfrage achtsam widmen.

Schritt 1: Entlarven

Geld keine Wichtigkeit beizumessen, ist paradox. Wäre Geld nicht wichtig, würdest du nicht arbeiten. Du hättest weder ein Dach über dem Kopf noch einen gefüllten Kühlschrank. Geld dient dazu, unser Leben zu finanzieren und unsere Existenz zu sichern. Wenn du immer noch denkst, Geld wäre nicht wichtig, lohnt es sich, genauer in dich hineinzuhorchen. Oft dient diese Aussage nämlich der eigenen Rechtfertigung oder ist ein Ausdruck der Überforderung. Die Verantwortung für die eigene finanzielle Situation zu übernehmen, erscheint vielen von uns schwierig und wir werden leider selten gut darauf vorbereitet.

Schritt 2: Entscheiden

Geld als unwichtig zu bezeichnen, lässt dich zwar in deiner Komfortzone dümpeln, doch wenn du ein paar Jahre oder Jahrzehnte weiterdenkst, könnte dir unbehaglich werden. Dich mit deinen Finanzen auseinanderzusetzen sorgt für eine gewisse Kontrolle und damit auch Sicherheit. Wenn du keine Verantwortung für deine Finanzen übernimmst, tut es keiner. Gibt es in dir den Wunsch, dein Geld für Dinge zu verwenden, die dir wichtig sind oder Freude bereiten? Dann fang an, dich damit zu beschäftigen. Glück ist ein Gefühl und hat nichts mit den Zahlen auf deinem Konto zu tun, aber das, was du damit machst, eben schon.

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Schritt 3: Eliminieren

Frag dich, was wäre, wenn Geld bedeutsam für dich wäre? Was hältst du von Menschen, denen Geld wichtig ist? Welche Konsequenzen ergeben sich für dein tägliches Handeln? Entsteht ein Gefühl von Enge oder wirst du traurig, weil es dir unerreichbar scheint, das Geld zu haben, das du dir eigentlich wünschst? Schreibe auf, wo Geld wichtig für dich ist und was es dir bereits ermöglicht. Wenn dir bewusst wird, was du in Wahrheit empfindest, suche Lösungen, beginne zu handeln. Dafür ist es nie zu spät. Fang an, dir einen Überblick über deine Finanzen zu verschaffen. Sieh dir Einnahmen und Ausgaben der letzten sechs Monate an, um Sparpotenzial zu erkennen. Welcher Anlagetyp bist du? Welche Versicherungen braucht man wirklich? Führe ein Haushaltsbuch, informiere dich über Möglichkeiten des Vermögensaufbaus.

Foto von Sara Wragge

Sara Wragge ist als Coachin und persönliche Beraterin auf die Entwicklung von Persönlichkeit und Lebensstil spazialisiert. Sie will innere Kräfte stärken und freisetzen. Hier räumt sie mit negativem Money Mindset auf und beseitigt negative Glaubenssätze, die dich – bewusst oder unbewusst – am Weiterkommen hindern. Hier findest du mehr über Sara Wragge

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